reviews / rezensionen / presse

Jul 2006: METALSPHERES – Rezension „Split Infinity“
Jun 2006: WESTZEIT – Rezension „Split Infinity“
Jun 2006: ROCKHARD – Rezension „Split Infinity“
May 2006: SCARRED FOR LIFE – Rezension „Split Infinity“
May 2006: THE PIT – Rezension „Split Infinity“
Apr 2006: EVIL ROCKS HARD – Rezension „Split Infinity“
Mar 2006: HOME OF ROCK – Rezension „Split Infinity“
Mar 2006: ECLIPSED – Rezension „Split Infinity“
Jan 2006: WASTE YOUR MIND – Rezension „Split Infinity“
Dez 2005: MY REVELATIONS – Rezension „Split Infinity“
Nov 2005: POWERMETAL – Rezension „Split Infinity“
Nov 2005: METALIUS – Rezension „Split Infinity“
Okt 2005: BACKAGAIN – Rezension „Split Infinity“
Okt 2005: METAL-INSIDE – Rezension „Split Infinity“
Sep 2005: METAL.DE – Rezension „Split Infinity“
Sep 2005: MOONHEAD – evenless Interview
Sep 2005: MOONHEAD – Rezension „Split Infinity“
Feb 2005: ROCKHARD – Rezension „Songs from the Basement“
Feb 2005: DEYMOTH – Review vom Gig am 19.02.2005
Jun 2004: METALIUS – Rezension „Songs from the Basement“
Jun 2004: METALHAMMER – Rezension „Songs from the Basement“
May 2004: METALIUS – evenless Interview
May 2004: JESTERs NEWS – Rezension „Songs from the Basement“
Mar 2004: BIZARRE-RADIO – Rezension „Songs from the Basement“
Mar 2004: SOUNDBASE – Rezension „Songs from the Basement“
Mar 2004: BACKAGAIN – Rezension „Songs from the Basement“
Feb 2004: EARSHOT – Review vom Gig am 23.01.2004
Feb 2004: METAL-INSIDE – Rezension „Songs from the Basement“
Jan 2004: SOESTLINE – Rezension „Songs from the Basement“
Jan 2004: METALLIUS – Review vom Gig am 23.01.2004
Jan 2004: METAFA – Review vom Gig am 23.01.2004
Jan 2004: METAL-INSIDE – Review vom Gig am 23.01.2004

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Rezension Juli 2006 von METALSPHERES zum evenless-Album „Split Infinity“

„Das Sauerland schickt sich an, den Alternativerock in Deutschland zu retten. Oder, um zeitgenössisch aktuell zu bleiben: Sind Evenless der Klinsi, den die Musiklandschaft hier braucht? Okay, ich gebe zu, dass weder irgendwer diesen Anspruch geäußert hat, noch dass die Presse sich der Band aus Arnsberg bisher in einer Form angenommen hätte, die eine Äußerung wie oben getätigt rechtfertigen würde. Das Schöne daran aber ist, dass ich persönlich denke, dass ähnlich wie Klinsmann seinerzeit quasi aus dem Nichts kommend auch Evenless das Potenzial hätten, hier für Furore zu sorgen!

Der Vierer agiert mit einem angenehmen Gitarrensound, der nicht ganz Grunge, aber auch nicht wirklich Metal ist. Dazu gesellt sich die sehr schöne Stimme des Sängers, die zwar nicht allzu variabel sein mag, sich aber wunderbar in die Songs einfügt und diese auch mit trägt. Diese Stimme stört nie und passt so wundervoll zum Gesamtbild, dass ich mich recht schnell an sie gewöhnt habe und sie einfach toll finde. Es gibt ja fast keinen schlimmeren Moment als den, wenn man sich in eine CD eingehört hat, einen der Sound und die Instrumente mitreißen und dann eine Stimme einsetzt, die das alles zerstört und die Frage aufkommen lässt, warum die da keinen rangelassen haben, der sein „Mundwerk“ versteht und zur Musik passt. Nicht so bei Evenless: Hier fügt sich eines zum anderen und harmoniert insgesamt perfekt.

Dabei sind Schlagworte wie Kommerz, Massenkompatibilität und Opportunismus völlig fehl am Platze, da Evenless sehr eigenständig und vor allem authentisch sind. Insgesamt agieren die 4 Musiker stets mit einem Hang zur Melancholie, ohne aber in kitschige Gefilde abzudriften. Dass sie auch rocken können, zeigen sie mit dem wunderbaren, von einem tollen Riff und einem akzentuiert eingesetzten Keyboard getragenen Opener „Strange tomorrow“ und dem Titeltrack. Dazwischen hätte ich mir allerdings etwas mehr Abwechslung gewünscht, da die Combo aus dem Sauerland hier doch schon etwas zu viele balladeske Stücke nacheinander präsentiert. Hier wäre eine andere Kompilierung gegebenenfalls schlauer gewesen. Keine Frage, sie verstehen sich auf gute Balladen und langsamere Lieder; aber ich wünsche mir auch etwas mehr Mut zum Drive. Was gegebenenfalls noch zur Einordnung dieser CD dienlich ist: Ich würde diese Musik für lange Autofahrten empfehlen! Als ich die CD die Tage mal laut laufen ließ, kam meine Frau rein und reagierte sehr angetan. Seitdem ist die Scheibe weg und beschallt mein Mädel auch auf kürzeren Autofahrten. Um bei der oben angestrengten WM-Allegorie zu bleiben: Evenless verdienen sich auch das Halbfinale!“
– Christian

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Rezension Juni 2006 von WESTZEIT zum evenless-Album „Split Infinity“

„Wer zum Softeis härtere Töne bevorzugt, dem empfehle ich die süßen konservativ bis alternativen Emo-Metall-Sounds der Sauerländer von EVENLESS. Deren dritte Cd „SPLIT INFINITY“ (Yonah Records) besticht durch einen wirklich guten Sänger, der mit seinen Vocals Berge versetzen könnte.“
– Ralf G. Poppe

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Rezension Juni 2006 vom Magazin ROCKHARD zum evenless-Album „Split Infinity“

„Eine gehörige Portion Neo-Grunge, etwas Metal in der Gothic-Variation und ein gewisses Pop-Element finden sich bei EVENLESS nett vermischt und flüssig dargeboten. Viele Refrains haben sogar echten Pop-Appeal, einige Soloparts hingegen sind absolut klassischer Metal. Die offensichtlich unvermeidbare Akustikgitarren-unterstützte Balladenaufgabe wird bei EVENLESS radiotauglich, aber unpeinlich gelöst (´When We Dance´). Eine der wenigen Abgehnummern ist der Titeltrack, der recht fröhlich daherkommt. Sonst ist das Album solide im Midtempo verankert, und die Musiker beherrschen ihre Instrumente – vor allem Basser Lars Schneider sei hier mal lobend erwähnt. Wer die Nickelback/Creed-Ecke stets mit Freude besuchte, sollte auch bei EVENLESS etwas zu entdecken haben. „Split Infinity“ ist nett und tut keinem weh.“
– Wolfram Denzer

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Rezension Mai 2006 von SCARRED FOR LIFE zum evenless-Album „Split Infinity“

„Evenless erblickten 1999 das Licht der Welt, veröffentlichten vor „Split Infinity“ zwei Alben in Eigenregie und teilten die Bühne bereits mit so unterschiedlichen Acts wie H-Blockx, Wir sind Helden, Flyswatter oder Three Minute Poetry, was schon mal solide Crossover-Qualitäten vermuten lässt. Und tatsächlich dürfte die Zielgruppe für Musik der Marke Evenless relativ breit gefächert sein. Die vier technisch sehr versierten Musiker verquicken auf „Split Infinity“ die Eingängigkeit des Rock mit der Durchschlagkraft des Metal – was zwar sicherlich nicht neu ist – hier aber durchaus ansprechend dargeboten wird. Evenless verstehen es ausgezeichnet, atmosphärisch dichte Arrangements mit viel Tiefgang zu kreieren ohne dabei all zu ausschweifend zu agieren. Die Songs kommen trotz des durchaus vorhandenen Anspruchs kompakt und zielstrebig aus den Boxen und sind allesamt mit einer wohldosierten Melancholie versehen, die dem Ganzen ein eigene Identität verleiht. Diverse tolle Gitarrenmelodien, ruhigere Parts und nicht zuletzt die ausdrucksstarke Performance von Sänger Sebastian Moser lockern das Geschehen zusätzlich auf, weshalb ich „Split Infinity“ nur jedem Fan modernerer Rockmusik ans Herz legen kann.“
– Doc.

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Rezension Mai 2006 von THE PIT zum evenless-Album „Split Infinity“

„Das westdeutsche Melodic Hard Rock/Metal Quartett Evenless dürfte mittlerweile einigen hier nicht mehr gänzlich unbekannt sein: Die im Jahre 1999 aus der Traufe gehobene Formation konnte sich nämlich m.u. als innovative Supportband von Acts wie beispielsweise H-Blockx, Wir sind Helden und Three Minute Poetry recht schnell einen guten und gefragten Namen machen. Aber auch sonst sind die Herren Sebastian Moser (Gesang & Gitarre), Martin Walczak (Gitarre), Lars Schneider (Bass & Background Vocals) und Ulf Grüne (Schlagzeug) nicht untätig und wissen neben jenen großen Bühnen- und Festivalerfahrungen auch in den kleineren Clubs und Kneipen zu rocken und das anwesende Publikum in ihren charismatischen Bann zu ziehen.

Plattentechnisch begann alles im Jahre 2003 mit dem selbst produzierten Konzeptalbum “Janus“, welches sich aber mitnichten damit begnügte, lediglich stupide eine Hand voll partytauglicher Rocksongs aneinander zu reihen. “Janus“ stellt mit seinen insgesamt 20 facettenreichen Songs eher eine (in sich geschlossene) „Doktorarbeit“ über die emotional tiefgründigen Themenkomplexe Schuld, Sühne und Egoismus dar. Gesteigert wurde jener produktionstechnische Anspruch aber bereits ein Jahr später, mit dem von der Fachpresse sehr positiv aufgenommenen Album “Songs from the Basement“. Eingespielt und abgemischt wurde es dieses Mal aber nicht in Eigenproduktion, sondern in den norddeutschen “Soundlodge Studios“ von Jörg Uken. Nun, knapp zwei Jahre später, kehrte man wieder zurück zur besagten Wirkungsstädte und kreierte das nun vorliegende, dritte Evenless Studioalbum “Split Infinity“.

Aber um erst noch mal kurz auf den eingängigen Sound der Combo zurückzukommen: Man stelle sich als unbedarfter Hörer im Vorfeld eine Komposition aus Elementen der Erfolgsgruppen Therapy, Jimmy Eat World und Filter vor und versetzte sie zusätzlich noch mit lyrischer Melancholie. Heraus kommt hierbei ein Stilmix, der – rein plakativ betrachtet – für ordentliche und lupenreine Ohrwürmer im Akkord sorgt, bei intensiverer und detaillierter Betrachtungsweise allerdings, sein eher intimes und weltschmerzliches Inneres offenbart. Dies geschieht auch nicht grundlos, da nahezu sämtliche Textinhalte aus persönlichen Erfahrungen und Gefühlen der Bandmitglieder resultieren, die oftmals alles andere als greifbaren Sonnenschein und fröhlichen Singsang in sich beherbergen.

Aber gerade durch diese eher lockere und fast schon unbeschwerte musikalische Aufarbeitung der inhaltlichen Botschaften, gelingt Evenless gerade innerhalb der ersten 4 Songs eine kompakte Powerhymne nach der anderen. So dass es dann im ersten Moment etwas ungewöhnlich anmutet, wenn bei Titeln wie “When we dance“ und “A new day“ der elektronische Verstärker so gut wie komplett gezogen wird und im herrlich beschwingten Mid-Tempo die Akustikgitarre zum Einsatz kommt (Achtung: Gänsehaut ist hier garantiert!). Dass aber auch intensive Balladen mit eher deftigen Metal-Arrangements nichts Befremdliches für das Quartett sind, beweisen eindrucksvoll die eher beklemmend-düsteren Meisterleistungen “Fading Expectations“ und “Progressive Man“ (Headbangen ist dennoch durchaus möglich und gewünscht). So dann bildet das schnörkellos rockige (aber leicht zornig anmutende) “On the edge“ nicht nur den erfolgreichen Ausklang von “Split Infinity“, sondern ist zugleich auch noch eine „nette“ Abrechnung mit dem amerikanischen Unmenschen äähhhh… Präsidenten George W. Bush.

Was aber neben der liebevollen, musikalischen Abwechslung und dem extrem geschmeidigen Gesang von Sänger Sebastian Moser noch ein weiterer Pluspunkt bezüglich des aktuellen Outputs ist, ist die wirklich knapp bemessene Spieldauer von jeweils 3 – 3 ½ Minuten pro Titel. Man vermeidet es somit geschickt, in völlig unnötige Pathos-Metal-Instrumental-Phrasen zu zerfallen und bringt die jeweiligen Songs passend auf einen Schlusspunkt (ja, es ist für wahr nicht immer nötig, Refrains und Gitarrensolos bis zum Erbrechen totzuspielen!). Letztlich kann man den Jungs von Evenless also im Grunde wirklich nur dickes und positives Lob für das neue Album aussprechen, das zugleich aber auch definitiv festzustellen vermag: Hier ist noch viel Spielraum und Entfaltungsfreiheit nach oben möglich… Also Leute, haut rein und lasst es auch weiterhin noch gut krachen!“
– Alexander Müller. 7,5 von 10 Punkten

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Rezension April 2006 von EVIL ROCKS HARD zum evenless-Album „Split Infinity“

„Evenless besteht seit 1999 aus Martin, Sebastian, Lars und Ulf, die ihren Stil als Extrakt aus Therapy, Filter und Jimmy Eat World beschreiben. Ganz so schlecht ist die Beschreibung nicht, aber dazu später mehr. Bereits 2003 kamen die 4 Jungs mit ihrem Debüt heraus, welches unglaublicherweise ein Konzeptalbum über Schuld, Sühne und Egoismus ist. Nach diesem konstruierten Werk, was nicht jedermanns Sache ist (wie es des Öfteren bei Konzeptalben ist), kam 2004 ein „normales“ Werk welches den Namen „Songs From The Basement“ bekam. Damit fuhr man eine Menge guter Rezensionen ein, die die Band auf einer Welle weiter trug und bereits ein Jahr später zu ihrem aktuellen Werk „Split Infinity“ führte.

Wie oben erwähnt ist die Eigenbeschreibung ziemlich passend. Die Aufmachung kommt von Jimmy Eat World, wobei vor allem der Gesang sehr stark davon angehaucht ist. Die Gitarrenarbeit zeigt Gemeinsamkeiten mit den Nordiren von Therapy?, hat sie teilweise doch eine wesentlich härtere Gangart als die Band um Jim Adkins. Das Ergebnis lässt sich sehr gut konsumieren, da es extrem professionell klingt. Es wird schlagartig klar, warum die Gruppe aus Nordrhein-Westfalen so gute Kritiken an Land gezogen hat und die H-Blockx musikalisch unterstützen durfte. Abgesehen von den Filter-Einflüssen, die doch ab und zu sehr deutlich herauskommen, rockt jedes Stück auf „Split Infinity“ was das Zeug hält. Frische Musik in diesem Stil ist sehr willkommen, da ihre Vorbilder (noch?!) keine qualitativ hochwertigen Nachfolger in die Musikwelt gerufen haben. Das beste Stück ist der Titeltrack, der alle Elemente des Evenless-Sounds in sich vereinigt. Melodisch, hart und kompromisslos tritt die Band in den Arsch des Zuhörers, dass es einfach Spaß macht seinen Kopf im Takt des Schlagzeug wogen zu lassen. Um zu demonstrieren, dass progressive Musik ebenfalls von ihnen zelebriert werden kann, präsentiert sich danach das Opus ‚Progressive Man’, welches die verschiedenen Facetten der Truppe nochmals erweitert und ganz neue Grenzen schafft.

Zu gut um wahr zu sein, was Evenless da geschaffen hat. Würde „Split Infinity“ in die Medienmaschinerie gesteckt werden, würde es in die Charts einschlagen wie eine Bombe, aber vorerst bleibt diese geniale Stück Musik den Liebhabern des Rock und Metal vorbehalten. Unbedingt anhören!“
– Winfried.

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Rezension März 2006 vonHOME OF ROCK zum evenless-Album „Split Infinity“

„Aus Arnsberg im Sauerland kommen EVENLESS und “Split Infinity“ ist ihre dritte Veröffentlichung. Das geht auch gleich gut los, mit Strange Tomorrow und Another Time: eine druckvolle Mischung aus tiefergelegten Gitarren im Stile des Alternative der neunziger Jahre und ein wenig gemäßigtem Metal, die dennoch, trotz bekannter Zutaten, recht frisch aus den Boxen klingt. Die mehrstimmigen Vocals, getoppt von der angenehm warmen Stimme Sebastian Mosers, passen wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge, die Gitarren ziehen immer mal wieder kantige Schneisen in die Songs (Growing Older), die ganz gut nach dem Motto “Melodie trifft Härte“ funktionieren. Sehr gelungen ist dann auch die mit akustischen, leicht südländisch angehauchten Gitarren versehen Ballade When We Dance, mit der die Jungs beweisen, dass sie auch die sanfte Gangart beherrschen, ohne in Kitsch zu verfallen.

Danach kommt dann aber doch ein leichter Pferdefuss, denn irgendwie hängt die Scheibe in der Mitte ein klein wenig durch. Für meinen Geschmack sind es einfach zu viele Power-Balladen, zu viel mittleres Tempo, zu viel Rock der Marke NICKELBACK oder PUDDLE OF MUDD. An der Darbietung ist nichts zu deuteln, ich will auch nicht unterstellen, dass man auf Nummer Sicher gehen will, aber da fehlt mir ein bisschen das Pfeffer und das Überraschungsmoment, gerade weil man das Potential der Band spürt, eine gute und auch abwechslungsreiche Rockshow abzuliefern.

Das merkt man dann auch wieder im letzten Drittel von “Split Infinity“, wenn, wie bei Alone oder On The Edge wieder mehr Leine gegeben wird. Daher wünsche ich mir für die Zukunft von EVENLESS noch ein bisschen mehr Selbstbewusstsein und Mut, allzu ausgelatschte Pfade ein wenig zu verlassen, ansonsten beweisen sie durchaus ihr Händchen für Melodien und Arrangement und liefern, auch dank der großartigen Produktion unter Mithilfe von Jörg Uken in seinem Soundlodge Studio ein wirklich gelungenes Album ab, das Lust macht, die Jungs auch mal live zu erleben.“
– Ralf Stierlen.

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Rezension März 2006 vom Magazin ECLIPSED zum evenless-Album „Split Infinity“

„Der Bandname lässt einen Porcupine- Tree- Clone vermuten. Hört man jedoch das mittlerweile dritte Album der deutschen Band, merkt man schnell, dass man voreilige Schlüsse gezogen hat. Porcupine Tree finden sich nur insofern wieder, als dass harte Gitarrenriffs mit ungewöhnlichen Basslinien und wunderbaren Melodien gepaart werden, das aber außerordentlich gut oder sensationell, will man es euphorischer ausdrücken. Der Sound der 13 Tracks ist voll und glasklar, stets haben sie Songcharakter und überraschen dennoch immer wieder mit instrumentalen Ausbrüchen.

Vielleicht hätte etwas Abwechslung gut getan – das Fehlen eines Keyboarders macht sich hier bemerkbar -, dennoch ist jeder einzelne Song von überdurchschnittlicher Qualität. Man muss zwar eine Affinität zu harten Gitarren haben, um evenless schätzen zu können. Aber die Melodien, das Volumen der Riffs und der Drums, die cleveren Bässe und auch die wenigen ruhigen Momente wissen zu überzeugen. Vielleicht bräuchte die Band noch etwas Experimentiergeist, um ab und an das Songschema zu sprengen. Dann könnten sie richtig groß raus kommen.“
– Bernd Sievers.

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Rezension Januar 2006 von WASTE YOUR MIND zum evenless-Album „Split Infinity“

„Wow, diese CD wird wohl einen festen Platz in meinem Schrank bekommen und öfters mal hervorgeholt werden. Das war mein erster Eindruck von Evenless und er blieb bis jetzt bestehen.

Die vier aus Arnsberg verstehen es, geniale, treibende Rocksongs zu schreiben. Mit viel Melodie und dennoch der nötigen Portion Härte. Sie gehen ganz gekonnt diesen schmalen Grat zwischen Eingängigkeit und Aggression. Durch die eigenwillige, aber dennoch voll überzeugende Stimme von Sänger Sebastian Moser wird man immer wieder zum Träumen angeregt, aber dennoch durch das Tempo immer wieder herausgerissen und so gerät man in ein Taumeln. Die Produktion tut ein übriges dazu und überzeugt von vorne bis hinten, wie ebenfalls sämtliche 13 Songs auf diesem Album. Denn diese CD besitzt auf der einen Seite die nötige Rauheit, wartet aber auf der anderen Seite mit einer wunderbaren harmonischen Gesamtheit auf, dass sie schon fast wieder als glatt zu bezeichnen wäre. Klasse Platte.“
– Mathias Minkus [8/10 Punkten]

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Rezension Dezember 2005 von MY REVELATIONS zum evenless-Album „Split Infinity“

„Von Evenless höre ich zum ersten Mal etwas und das obwohl sie schon 2003 ihre Debütplatte heraus brachten. Wenn man die Musik beschreiben müsste, würde ich sagen: Alternative Metal. Der fette und schmutzigen Gitarrensound geht direkt durch die Adern und lässt keine Zweifel an der Musik aufkommen. Ich war zwar am Anfang etwas konfus als der Gesang einsetzte, habe mich aber schnell daran gewöhnt und mit meinem Kopf mit gerockt.

Mein absoluter Lieblingssong ist zugleich auch der Namengeber der Platte: „Split Infinity“ hat alles was ein guter Rocksong haben muss: einen extremen Gitarren- und Bassklang, ein Schlagzeug das richtig Speed auf die Kiste gibt und einen sehr geilen melancholischen Gesang. Der Opener „Strange Tomorrow“ ist ein Lied, was direkt im Kopf hängen bleibt und das man auch nicht mehr so schnell da wieder raus bekommt.

Aber auch Balladen-Fans kommen ganz auf ihre Kosten, obwohl man bis dahin lange warten muss, aber es lohnt. „A New Day“ ist seit langem wieder eine Rockschnulze die man sich mehr als einmal anhören kann und die einen dann immer noch nicht kalt lässt. Evenless kann man jedem ans Herz legen, der auf richtig scharfen Rock steht. Also auf jeden Fall antesten!“
– Christian Bamberger

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Rezension November 2005 von METALIUS zum evenless-Album „Split Infinity“

„Eine wirklich sehr feine Scheibe kommt aus dem Sauerland und nennt sich Split Infinity. EVENLESS spielen dort nämlich Alternative Rock mit modernem Einschlag, der sich keinesfalls hinter der Konkurrenz zu verstecken braucht. Die Band selbst beschreibt ihre Klänge als eine Mischung aus Therapy, Filter und Jimmy Eat World, was man sicher so stehen lassen kann. Tolle Arrangements und eine Menge guter Melodien machen das Album sehr hörenswert, der zweistimmige Gesang von Sebastian und Lars lässt das Album ebenfalls mit individueller Note erschallen und findet in den Refrains seinen Höhepunkt. Die meiste Zeit klingen Evenless ruhig, melancholisch, fast schon besonnen. Richtig flott wird es nie, ganz kleine Ausbrüche („Another Time“, „Split Infinity“) lassen aber erkennen, dass die vier Jungs auch in schnelleren Stücken zu überzeugen wissen. Einige kleine Hits („Growing Colder“, „Strange Tomorrow“) lassen sich ebenfalls auf der Scheibe ausmachen und erhöhen den Genuss derselben ungemein.

Ein gelegentlicher Touch leicht progressiver Momente trägt ebenfalls zur Abwechslung bei, ohne dass Split Infinity auch nur ansatzweise zur Frickelorgie verkommen würde. „When We Dance“ klingt sogar leicht romantisch und erinnert mich schlagartig an die letzten Werke von Lake Of Tears – cool! Insgesamt ist der neue Longplayer von Evenless sehr homogen ausgefallen, allerdings gibt es bei der Scheibe einen kleinen Haken: den Sound! Dieser ist ein wenig drucklos ausgefallen was wirklich sehr schade ist, denn das tolle Songmaterial hätte sicher eine etwas bessere Verpackung verdient. Ihr solltet die Band aber ohne jeden Zweifel trotzdem anchecken, denn „Split Infinity“ ist eine äußerst gelungene Scheibe, die locker noch mehr Punkte geholt hätte, wäre da ein besserer Sound und die Tatsache, dass man bei manchen Tracks das Gefühl hat, da ginge sogar noch mehr. Man darf gespannt der Dinge harren, die die Band noch hervorbringen wird – solange kann ich aber einfach nur zum Reinhören raten, denn Evenless haben mit diesem Release eine tolle Scheibe eingezimmert, die Großes hoffen lässt“
– Daniel Knoll.

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Rezension November 2005 von POWERMETAL zum evenless-Album „Split Infinity“

„EVENLESS aus dem beschaulichen Sauerland sind nach zwei Eigenproduktionen („Janus“ (2003) und „Songs From The Basement“ (2004)) mittlerweile bei einem Indie-Label gelandet. Neben diesen geschäftlichen Veränderungen hat man auch den Musikstil, der sich grob aus Alternative Rock mit vereinzelten 70er-(Prog-)Rock- u. 80er-Hardrock-Zitaten und einer kleinen Prise Metal zusammensetzt, weiter verfeinern können. Songs wie die treibenden, mit geilen Refrains versehenen ‚Strange Tomorrow‘, ‚Growing Colder‘ oder ‚Split Infinity‘ konnte man zwar in ähnlicher Form tendenziell auch schon auf den alles andere als schlechten Vorgängern finden, wirken aber mittlerweile noch ausgereifter und sind zudem mit den nötigen Ecken und Kanten versehen worden.

Dazwischen gibt es auch immer wieder Tracks, die man so vielleicht nicht in einem Alternative-Rock-Kontext erwarten würde. Als Beispiele seien hier die mit leichtem Latino-Flair versehene Ballade ‚When We Dance‘, das an 70er-PINK FLOYD erinnernde ‚A New Day‘ oder das epische, sich immer weiter steigernde ‚Progressive Man‘ erwähnt. Hier merkt man deutlich, dass der musikalische Horizont der Band nicht in den 90ern aufhört, sondern auch weiter in die Vergangenheit reicht. Das Beste daran ist, dass EVENLESS nicht krampfhaft versuchen, derlei Elemente in ihren Sound einzubauen, sondern dass alles, was einem hier geboten wird, absolut glaubwürdig rüberkommt und zudem auch instrumental und gesanglich absolut souverän umgesetzt wurde. So bekommt man ein abwechslungsreiches Gitarrenspiel, coole Basslinien, sehr schöne, häufig mehrstimmig vorgetragene Gesangsmelodien und inspirierte, dabei trotzdem treibende Drumbeats zu hören.

EVENLESS haben mit „Split Infinity“ einfach eine geile Platte vorgelegt, sind damit absolut konkurrenzfähig und ich bin mir sicher, dass hier auch NOCH mehr geht. Fein! Anspieltipps: Strange Tomorrow, Growing Colder, Peace Of Mind, Progressive Man“
– Oliver Schneider.

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Rezension Oktober 2005 von BACKAGAIN zum evenless-Album „Split Infinity“

„EVENLESS aus deutschen Landen bringen nun ihr, ich hoffe, ich rate richtig, zweites Album heraus. Wie auch schon auf dem ersten spielen sie eine gelungene Art Alternative Rock mit Melodien, die ins Ohr gehen, spätestens beim zweiten Mal hören. Insofern würde ich die leicht progressive Musik der guten Jungs sogar als charttauglich einstufen. Sie wissen aber auch zu gefallen, wenn es um kleine, aber feine Details geht, schöne Akzente hier und da, bei den Drums zum Beispiel, lassen das Album garantiert nicht langweilig werden. Insbesondere die melancholischen Momente möchte ich noch hervorheben, da ist die Band meiner Meinung nach am stärksten und man sollte sich dieser Sache noch ein wenig mehr widmen. Der Gesang ist ordentlich, solide, aber könnte ruhig ein wenig frischer oder, wenn man sich der Melancholie widmet, ein wenig mehr quengliger sein, also einfach ein bisschen mehr Gefühl hineinbringen. So, nach dieser wirren Kritik muss ich am Ende dann auch noch mal die harten Momente der CD loben. So, ich denke, Ihr seid genauso schlau wie vorher und deshalb rate ich Euch: Hört mal in dieses Album rein. Anspieltipps sind: A New Day“ oder „Progressive Man“.“
– Haiko Herden

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Rezension Oktober 2005 von METAL-INSIDE zum evenless-Album „Split Infinity“

„Guter, handgemachter Rock steht im Vordergrund, wenn EVENLESS die Instrumente einstöpseln. Dabei geht das Quartett aus dem Sauerland relativ abwechslungsreich zu Werke, schwankt zwischen druckvollen Uptemponummern (einem gelegentlich fast metallischen Einschlag) und melancholischen Momenten und überzeugt zudem durch mehrstimmige Arrangements sowie eine ordentliche Produktion. Auf ihrem dritten Silberling können EVENLESS das hohe Niveau des Vorgängers „Songs From The Basement“ halten, wobei besonders die auffällige weil abwechslungsreiche Schlagzeugarbeit begeistert. Wenn man unbedingt mit der Lupe drauf schauen will, kann man (muss man aber nicht) zwei Mankos feststellen: Die Stimme von Sänger Sebastian Moser ist auf Dauer ein wenig unvariabel, und ein, zwei Songs haben nach drei Minuten ihr Pulver bereits verschossen. Alles in allem dennoch eine gute Dreiviertelstunde ehrlicher Rockmucke, und da die Jungs auch live überzeugen: Anchecken! “
– Oliver Hellbach

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Rezension September 2005 von METAL.de zum evenless-Album „Split Infinity“

„Prog-Metal-Bands aus Deutschland sind bisher recht dünn vertreten auf dem Markt und wenn es um guten Prog-Rock geht, dann tendiert das Stimmungsbarometer sofort gegen Null. Da ist es doch mehr als erfrischend, wenn eine junge Band aus dem schönen Sauerland mit einem spontanen, Prog-angehauchten Album Namens „Split Infinity“ in die Offensive geht und durchweg mit ausgereiften Kompositionen begeistern kann. Man spürt deutlich, dass die Jungs ihr Handwerk verstehen und ein Händchen dafür entwickelt haben, Songs zu arrangieren und im richtigen Moment Höhepunkte zu setzten. Dabei spielt es keine Rolle ob das akzentuierte Drumming, die lebendigen Gitarrenlinien oder der warme Gesang im Vordergrund stehen. EVENLESS finden stets die richtige Mischung in Ihren Songs und wagen sich gar in die Richtung von PORCUPINE TREE und PINK FLOYD vor. Dabei läuft mein zu keiner Sekunde Gefahr sich nur annähernd auf dünnes Eis zu begeben, sondern meistert die selbst gesetzte Herausforderung mit Bravour. „Split Infinity“ ist ein ambitioniertes Rock-Album geworden, das durch seine feinfühligen, aber nicht leisen Nummern begeistert und jeder, der einen Hang zu progressiven Töne hat, wird in EVENLESS eine absolute Bereicherung finden. Ich kann das Album uneingeschränkt empfehlen und ich bin mir sicher, dass die Jungs ihren Weg gehen werden. Unbedingt antesten!“
Punkte: 9/10
– Norman Sickinger

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Review September 2005 vom Magazin MOONHEAD zum evenless-Album „Split Infinity“

„Dass guter Progmetal nur aus Skandinavien, Großbritannien oder den Staaten kommt, widerlegt die aus dem Sauerland stammende Band evenless mit ihrem mittlerweile dritten Album „Split Infinity“ recht eindrucksvoll. Gleich der Opener „Strange tomorrow“ kommt mit druckvollen Gitarren und treibenden Drums mächtig in Fahrt und zeigt, wohin die Reise auf dem Silberling geht. Ein klasse Einstieg, den die Jungs mit dieser Rocknummer bieten. Es folgt mit „Another time“ eine Midtemponummer mit vertrackt angelegten Drums, die im Refrain an Härte gewinnt. Bei dem Stück „When we dance“ stehen Akustikgitarre und Bass im Vordergrund. Hier werden erstmals Ansätze zu Bands wie Porcupine Tree erkennbar. „Peace of mind“ ist ein fetziger Song, der mit einem schönen Rhythmusschlagzeug beginnt und proggig angelegt ist, bevor dann die Metalgitarren wieder die Vorherrschaft übernehmen. Es folgen mit „Fading expectations“ und „Alone“ weitere balladeske Songs. Vor allem „Alone“ geht mit seinem eingängigen Refrain schnell ins Ohr.

Der Titel „Progressive man“ ist schon Programm, denn hier wird es proggig, allerdings nicht ohne auf die Gitarrenwände zu verzichten, die einem die Ohrmuscheln freipusten. „A new day“ wird von zarten, fast Floyd-artigen Akustikgitarren eröffnet. Bei dem Abschlusstitel „On the edge“ wird es dann wieder druckvoller, bleibt aber in melodiösen Gewässern. Im Mittelteil blitzen sogar Roger Waters-ähnliche Passagen auf. Die CD weist eine hervorragende Klangqualität auf. Es ist schon erstaunlich, was die Jungs in Eigenregie auf die Beine stellen, das kann sich sehen und hören lassen und muss sich nicht vor den „Großen“ verstecken. Freunde des Progmetal sollten der Band unbedingt eine Chance geben und in das Album reinhören.
– Stephan Schelle

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Review Februar 2005 von DEYMOTH zum evenless-Gig in Lüdenscheid am 19.02.2005

„Der Ersatz für The Flaw war nun wirklich nicht nur Ersatz. Obwohl die Musik nicht wirklich zum Thema des Abends passte, haben Evenless vom ersten Akkord an überzeugt. Rotziger Rock ’n‘ Roll, leicht frickelige, Porcupine-Tree-ähnliche Passagen und manchmal blitzte auch Deep Purple durch. Die beiden Sänger / Gitarristen Martin und Sebastian haben ihre teils zweistimmigen Gesangs-Parts sehr sicher im Griff, Bassist Lars und Schlagzeuger Ulf unterstützen das mit sehr sicheren und nie langweiligen Grooves… das Publikum dankte es mit wildem Tanz und auch ein Stage-Diver wurde gesichtet.

Die Arnsberger sind als Evenless seit 1999 zusammen und haben 2003 die selbstproduzierte CD „Songs From The Basement“ veröffentlicht. Sie schaffen es, mit sehr frischen Riffs und sehr abwechslungsreichen Melodien so was wie eine anspruchsvolle Party-Atmosphäre zu schaffen, die mich stark an Gluecifer-Konzerte ohne die plakative Obszönität erinnert. Vielen Dank, Jungs, Euer Gig hat mir unglaublich gut gefallen!

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass? Evenless erst am Nachmittag des Konzerts angerufen wurden und spontan zugesagt haben… obwohl sie alle noch recht angeschlagen von der Party am Freitag waren, was zumindest nach dem Konzert nicht zu ?übersehen war. Respekt!“
– Sascha von DEYMOTH

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Rezension Februar 2005 vom Magazin ROCKHARD zum evenless-Album „Songs from the Basement“

„Die Sauerland-Combo EVENLESS spielt poppigen Alternative-Rock und beweist dabei ein gutes Händchen für kompakte Kompositionen und eingängige Refrains. Der Härtegrad hält sich logischerweise in Grenzen, da vor allem der exzellente mehrstimmige Gesang im Vordergrund steht. Da aber auch riffmäßig hin und wieder mal was geht, machen die Referenten Tool, Counting Crows und Jimmy Eat World durchaus Sinn. Die 13 Songs sind auch soundtechnisch über normalen Demoverhältnissen angesiedelt, zudem hat man dem Demo ein amtliches, zwölfseitiges Farbbooklet spendiert. Man darf sich bei der Band unbesorgt nach den Tarifen erkundigen! “
– Mike Borrink

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Rezension Juni 2004 vom Magazin METALIUS zum evenless-Album „Songs from the Basement“

„Eine Band, welche sich nach einem Song der götterhaften Porcupine Tree benennt, kann ja selbst nur mit phänomenalen Klängen aufwarten, dachte ich mir so, als ich erfuhr, dass sich Evenless bei ihrer Namensgebung von einer wahrhaftig wegweisenden Formation haben inspirieren lassen. Wenngleich dazu gesagt werden muss, dass ich Evenless aufgrund eines gelungenen Konzertes auf dem diesjährigen Winternachtstraum-Festival bereits Unmengen an Sympathien abgewinnen konnte. Aber CD ist nicht gleich Konzert, und so war ich gespannt, was denn mit „songs from the basement“, dem zweiten Longplayer der vier Sauerländer auf mich zukommen würde. Um es gleich am Anfang herauszuschreien: Es macht Spaß, den 13 Songs dieser Eigenproduktion Ohr zu schenken! Vom akustisch zärtlichen Leckerbissen („Save my life“ oder „Casual Affair“), über elektronisch gesteuerte Ohrwürmer („Nowhere“) bis hin zu einfach straighten kraftvollen Rock-Songs („Burn it all“ – inklusive Sprechpassagen- und amtlichem Bassliniengewürz) und noch viel kraftvolleren (“Cry“) ist alles dabei, wenngleich dazwischen noch viel mehr liegt; zum Beispiel ein spannend rasantes Tiefsaiter-Schauspiel auf „Passion play“ oder E-Gitarren Kurvenspiele auf „Hatesong“. Besonders herrlich ist die Tatsache, dass Sänger Sebastian über eine elegant markante Stimme verfügt, die mit einem minimal spacigem Touch unterlegt ein wenig echoartig in den Raum schallt. Weiterhin stellen die gesanglichen Aktivitäten von Bassist Lars ein weiteres Plus dar, was außerordentlich harmonischen mehrstimmigen Gesang zur Folge hat. Zwar wird stimmlich bis auf eine kleine Ausnahme („Acid snow“) nicht gerotzt, weil es eben nur an jener Stelle passt. Konsequent! Evenless haben ein Album kreiert, welches eine Vielzahl an zeitlosen Perlen an die Oberfläche geschwemmt hat. Einfach phantastisch, welch Potential in dieser jungen Band steckt. Die Songs auf „songs from the basement“ beweisen Ausdauer, vor allem Vielfältigkeit! Da erlauben sich die Burschen mit „Momentary Lapse“ sogar einen der monumentalsten, abwechslungsreichsten Songs, ans Ende der Scheibe zu katapultieren. Es ist wohl weniger Rock … als … MORE THAN ROCK! “
– Jana Legler (8,5 von 10 Punkten)

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Rezension Juni 2004 vom Magazin METALHAMMER zum evenless-Album „Songs from the Basement“

„Hut ab, hier sind Könner mit profesionellem Anspruch am Werk: Dieser Eindruck entsteht bereits beim zwölfseitigen Booklet, das sämtliche Texte enthält. Es verstärkt sich durch die Tatsache, dass die Scheiblette 13 hochwertige Titel enthält – und verfestigt sich schließlich durch die Qualität des Dargebotenen. Die Band aus der Nähe von Arnsberg steht auf melodischen Hard Rock, der an Thin Lizzy, Boston, Genesis, Moody Blues, Kansas, Styx und Porcupine Tree erinnert. Jedes Stück glänzt durch eine dynamische Melodie, meist getragen vom Gitarren-Doppel (Martin/Sebastian) und zweistimmigen Gesang (Sebastian/Lars). Letzterer entwickelt gelegentlich eine reizvolle Melancholie. Die meisten der farbigen Breitwand-Rocker fahren mittleres Tempo, zudem enthalten die SONGS FROM THE BASEMENT mit „Casual Affair“ und „Momentary Lapse“ zwei empfindsame Balladen in bester Styx/Kansas-Tradition. Auch an seine Bühnen-Show legt der Vierer einen hohen Maßstab an, da kann man sämtlichen Betreibern von Rock-Clubs nur raten, schleunigst zum Hörer zu greifen und diese hochklassige Kapelle zu buchen.“
– Henning Richter

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Rezension Mai 2004 vom Magazin JESTERS NEWS zum evenless-Album „Songs from the Basement“

„Das Motto, dem sich EVENLESS verschrieben haben, lautet „gute Rock-Platten machen“. Ein weiteres Zitat aus der Presse-Info ist „der Stil kann weitestgehend als Alternative Rock bezeichnet werden“. Mit beiden Aussagen liegen die Jungs im Großen und Ganzen richtig, doch zum Glück ist das erste Statement ein bisschen „richtiger“ als das zweite, denn in der Tat liefern EVENLESS mit Songs From The Basement ein ordentliches Rockalbum ab. Sicherlich kann man die Songs in die Alternative-Schiene einordnen, aber diesbezüglich muss man gottlob festhalten, dass es sich nicht um typisch angesagten Gröhl-Alternative handelt, wo eine Band „fett“ abrockt und der Frontmann dazu brüllt und gröhlt. EVENLESS gehen wesentlich sanfter zu Werke, was den „normalen“ Rockfans mit Sicherheit besser zusagt als solcher Alternative-Rotz, wie er bei VIVA2 oder MTV dauernd gesendet wird. Die Songs sind eingängig und melodisch konzipiert und finden demzufolge leicht ihren Weg in die Ohren der Zuhörer. Und wenn es dann mal ein bisschen härter wird, halten sich vereinzelte Grunge-Elemente sehr dezent zurück und passen immer noch in den Rahmen von „normalen“ Rock. Dadurch wirkt die Mucke auch relativ zeitlos und biedert sich keinem kurzlebigen Trend an. Soweit zum Lob, aber andererseits darf man auch nicht verschweigen, dass der letzte Kick noch fehlt. Alles rockt ordentlich vor sich hin (mal sanft, mal rockig), aber es gibt keine absolute Highlights mit Spannungsbögen, die den Zuhörer so richtig fesseln können. Dieses kleine Manko haben aber auch genügend gestandene und etablierte Bands, so dass als Fazit festgehalten werden kann, dass Songs From The Basement ein Rockalbum geworden ist, dass sich interessierte Leser ruhig mal näher anschauen könnten.“
– Wolfgang Vock

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Rezension März 2004 vom Magazin BIZARRE RADIO zum evenless-Album „Songs from the Basement“

12 von 15 Punkten
Vor einiger Zeit flatterte ein Paket von der Band Evenless in meine Hände und dann las ich in der kurzen Bandinfo doch gleich, dass Hörer deren Musik als eine Essenz aus Filter, Counting Crows und Jimmy Eat World beschreiben. Und ich als leidenschaftlicher und langjähriger Jimmy Eat World-Hörer war somit noch gespannter auf diese CD…
Begonnen wird auf der Platte, die den Namen „Songs From The Basement“ trägt, mit Gitarrensound und eingängigen Drums, die sich nach wenigen Sekunden dann mit kraftvollen Stimmen paaren: eine gute Kombination und die Gitarrenriffs verstärken das Gesamtbild der Platte nochmals. Manchmal wirkt der mehrstimmige Gesang sehr ruhig und zurückhaltend, wie es zum Beispiel bei dem ruhigeren Song „Casual Affair“ der Fall ist, oder er wirkt rauer und steht weiter im Vordergrund wie eben bei dem Song „Cry“. Evenless aus Arnsberg (Nordrhein-Westfalen) beweisen mit „Songs From The Basement“, dass sie nicht nur Schmuseballaden schreiben können, sondern hier und da eben auch mal Rocksongs mit eingängigen Melodien und schrägen Gitarren. Dennoch zeigen die Jungs, dass sie auch Songs mit hohem Niveau schreiben und vor allem musikalisch verpacken können. Zudem kann man bei dieser Platte sagen: die Mischung macht’s, da es eben eine gute Kombination aus harten und soften Stücken ist. Zudem besteht das im Januar 2004 veröffentlichte Album aus temporeichen Rock- und eingängigen Pop-Songs. Auf „Songs From The Basement“ ,welches im Herbst 2003 im Soundlodge Studio produziert wurde, gibt es ein kleines „extra“, welches sich die band dann zum Schluss aufbehielt: der Song „Momentary Lapseist“ ist kein gewöhnlicher Song, da man hier nur dem Gitarrensound und den vorantreibenden Drums lauschen kann und sollte; der Gesang wird hier außen vor gelassen. Nicht zu vergessen ist das grandiose Gitarrensolo beim Song „Acid Snow“. Bei diesem Song wird sogar etwas geschrieen und die Stimme wirkt am Ende des Songs doch sehr brutal, aber dennoch passt es zum Song, Die vier Arnsberger haben Potential und schreiben auf jeden Fall gute Hits wie zum Beispiel „Rain“, „Cry“ oder „Waste Your Time“.
Dieses Album bekommt 12 wohlverdiente Punkte: die Band zeigt gute Ideen, die sie teilweise auch sehr gut umsetzen; es gibt außerdem richtig gute Songs auf „Songs From The Basement“ und auch der mehrstimmige Gesang von Sebastian und Lars ist ansprechend und die Mischung aus Emo, Rock und Pop passt sehr gut zu ihnen. Dennoch bin ich der Ansicht, dass die Band hier und da besser sein könnte – das Zeug und Potential haben sie aber auf jeden Fall.
– Sylvana Lehmann

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Rezension März 2004 vom Magazin SoundBase zum evenless-Album „Songs from the Basement“

9,5 von 12 Punkten
Die Musiker von Evenless haben alle bereits eine Vergangenheit in diversen anderen Rock- und Metal-Bands (u.a. Puppetland) und die Sauerland-Formation ist für mich eine wohltuende Ausnahme-Erscheinung im Feld des häufig doch eher langweiligen und unspektakulärem Alternative Rocks.
Das Quartett geht gefühlvoll mit einem guten Gespür für Melodien vor, kann aber genau so auch mal mit energischem Biss drauflosrocken. Hinzu kommt eine musikalische Versiertheit, die anderen Combos derartiger Schienen weit voraus ist. Mehrstimmige Vocal-Arrangements, kreative Basslauf-Einlagen, eine interessante Gitarrenarbeit und treibende Rhythmen. Hier wird geklotzt und nicht wie bei diversen Lulli-Schrammelpoppern nur gekleckert.
Dabei gefallen mir die letzten Songs der Scheibe eigentlich am besten: Das softe „Acid Snow“ kommt mit einem wirklich geilen Refrain daher, der „hatesong“ ist ein Gassenhauer vorm Herren und die Ohrwurm-Ballade „momentary lapse“ weiß schon alleine durch ihren „Fade to Black“-artigen Endteil zu begeistern (hier können sich einige Bandmitglieder wohl doch nicht so ganz ihrerer Metal-Wurzeln verweigern, wie?). Kurz gesagt: Die Songs from the Basement“ sollte man mal angetestet haben.
– Simon Dümpelmann

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Rezension März 2004 vom Magazin BackAgain zum evenless-Album „Songs from the Basement“

Die Underground-Band EVENLESS präsentiert uns mit „Songs From The Basement“ ihr zweites Album. Der 4er, bestehend aus Gitarrist Sebastian, Bassist Lars (welche sich auch das Mikro teilen), Gitarrist Martin und Drummer Ulf, spielt frischen, melodischen Alternative Rock mit einem ordentlichen Schuss grooviger Härte. „Songs From The Basement“ ist eine sehr sauber produzierte Platte und bietet reichlich Abwechslung. Die Songs beinhalten gängige Riffs, besonders schwer und druckvoll fallen diese beim genialen Schlusstrack aus. Vereinzelte Stücke sind sogar teilweise mit dem Synthesizer hinterlegt worden. Der Großteil der enthaltenen Tracks ist vom Rhythmus her treibend. Ob bei harmonischen, eingängigen Melodien oder harten Gitarrenparts, das Album kann zu fast jedem Zeitpunkt überzeugen und darf somit als ein echter Geheimtipp bezeichnet werden. Anspieltipp: „Waste Your Time“.
– Daniel Hinrichsmeyer

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Review Februar 2004 von www.earshot.at zum Winternachtstraum-Festival Arnsberg (23.01.2004):

„Für ein wenig Entspannung sorgte dann EVENLESS, die mit teilweise melancholischem, teilweise treibendem Rock und guten, klaren Vocals überzeugten. Für EVENLESS war das WNT übrigens gleichzeitig die Release-Party für ihre neue CD „Songs From The Basement“.
– Patrick Strauß

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Rezension Februar 2004 von www.metal-inside.de zum evenless-Album „Songs from the Basement“

 

„Ohne den Besuch des diesjährigen „Winternachtstraum“-Underground-Festivals im Sauerland (Bericht in unserer Live-Sektion) wäre mir dieser kleine Diamant wohl entgangen. So aber kann ich an dieser Stelle auch Euch Metal-Inside-Leser darüber unterrichten, dass es EVENLESS hier hervorragend gelingt, Härte (gerade so viel wie nötig), Melodie (reichlich und absolut vom Fass) und geile Ideen (Loops und andere Soundspielerein) in eine ziemlich majormäßige Produktion einzutüten. Soviel ich weiß, haben die Westfalen dabei noch keinen Plattenvertrag. Sollte ihnen das mit ihrem zweiten Album noch immer nicht gelingen, wäre das ein weiterer trauriger Beweis nationaler A&R-Inkompetenz. „Songs From The Basement“ besitzt nämlich mit konsequent mehrstimmigem Gesang, völlig eingängigen Melodien, begeisternden Refrains und der richtigen Mischung genau die Attribute, um der werten Rock-Gemeinde Puderzucker in den Arsch zu blasen. „Wir wollen ein bisschen so was wie Jimmy Eat World mit anspruchsvollen Texten machen“, so Basser Lars. Und selbst engstirnigere Metalheads werden mit schnelleren Songs wie dem zum Mithüpfen einladenden „Waste Your Time“ oder dem Highlight der Scheibe, „Momentary Lapse“, zünftig bedient. Das schwermetallische Ende der 14 Tracks erinnert rifftechnisch sogar an eine Mischung aus Masters-Metallica und Tyr-Sabbath. Unterm Strich abwechslungsreich, einfach geil und ein Rock-Highlight der letzten Monate!“
– Oliver Hellbach

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Rezension Januar 2004 von www.soestline.de
evenless ist Band des Monats auf der Szene-Website für den Kreis Soest (www.soestline.de)!

„Die neuen Aufnahmen von evenless haben uns überzeugt, dass hier eine Band herangereift ist, die sich qualitativ nicht vor bekannten nationalen und internationalen Bands verstecken muss. Die 4 beweisen einmal mehr, dass die Region immer wieder konkurrenzfähige Musikgruppen hervorbringt.“
– Olaf Grossmann

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Review Januar 2004 von www.metalius.de zum Winternachtstraum-Festival Arnsberg (23.01.2004):

„Evenless gehörten ohne Zweifel zu den Überraschungen des Tages! Die vierköpfige Band aus Arnsberg überzeugte mit ihrem frischen, groovig melodischen Rock, der neben den einheimischen Fans auch einige andere, vorher Unwissende, packen konnte. Ich sach’s ja: Es muss nicht immer Metal sein! Die Musik von Evenless wies vielfältige, gefühlvolle, ebenso wuchtige Charakterzüge auf, perfekt für jenen, welcher unterhalten werden möchte. Den Gesang teilten sich Bassist Lars und Gitarrist Sebastian, welcher das Set mit dem letzten Song akustisch ausklingen ließ und sich nebenher beim Produzenten (Jörg Uken) ihres neuen Albums „Songs from the basement“ bedankte, was auch erklärte, warum Mandrake-Sängerin Birgit im Publikumsrund die Songs energisch mitsang…“
– Jana Legler

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Review Januar 2004 von www.metafa.de zum Winternachtstraum-Festival Arnsberg (23.01.2004):

„Die Band war für Fans des Genres sicherlich eine Bereicherung an diesem Abend.“
– Andy Steinhauf

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Review Januar 2004 von www.metal-inside.de zum Winternachtstraum-Festival Arnsberg (23.01.2004):

„Bei den anschließend aufspielenden EVENLESS (www.evenless.de) sollten an sich zum ersten Mal die beiden Großbild-Leinwände zur Geltung kommen, um ein amtliches Intro abzufeuern. Leider platzte die Sache, was der überzeugenden Darbietung der Lokalmatadoren jedoch keinen Abbruch tut: Der melodiöse Indie-Rock zündete vom ersten Moment, und sogar der mehrstimmige Gesang kommt klar aus den Brüllwürfeln. Egal ob eingängigere („Nowhere“ kann ich mir gut im US-Radio vorstellen) oder heftigere Klänge (das H-Blockx- bzw. Jimmy Eat World-mäßige „Waste Your Time“ verlockt zum Rumhüpfen) – das Quartett überzeugt mich an diesem Abend ziemlich restlos.“
– Oliver Hellbach

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evenless rocks!

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – „Haftung für Links“ hat das Landgericht (LG) in Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann – so das LG – nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Hiermit distanziert sich evenless ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf allen evenless-Pages. So. Basta.